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Dr. phil. Ferdinand Lerfing Bln.-Iohannisthal, Weihnachten 1933. Fufosx undx Proferfor Waldfr. 32 Sfankl, Purenm fir Völkerkunie 53 Oberfyrer 1148 Prof. Dr. J.G.Anderson FoG Lo lg SEN RS AA Hochgeehrter Herr Professor ! Vor vier Jahren erlebte ich den ersten Weihnachtstag in Ihrem reizvollen Häuschen mitten in dem verschneiten Walde,— ein unvergesslicher Eindruck/ In diesen vier Jahren sind grosse...
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Dr. phil. Ferdinand Lerfing Bln.-Iohannisthal, Weihnachten 1933. Fufosx undx Proferfor Waldfr. 32 Sfankl, Purenm fir Völkerkunie 53 Oberfyrer 1148 Prof. Dr. J.G.Anderson FoG Lo lg SEN RS AA Hochgeehrter Herr Professor ! Vor vier Jahren erlebte ich den ersten Weihnachtstag in Ihrem reizvollen Häuschen mitten in dem verschneiten Walde,— ein unvergesslicher Eindruck/ In diesen vier Jahren sind grosse Veränderungen in meinem Leben vor sich gegangen, aber mein Besuch in Schweden hat in mir einen tiefen Eindruck hinterlassen', das freundliche Entgegenkommen, das ich bei allen, mit denen ich in Beriährung kam, und nicht zuletzt bei Ihnen gefunden habe, wird mir immer unvergesslich bleiben / Umsomehr habe ich es bedauert, dass ich Ihrer freundlichen Einladung zum Kunsthistorikerkongress im September d.Js. nicht habe folgen können. Da ich nun aber die Sehnsucht habe, meine alten Freunde wiederzusehen, und den Wunsch, neue zu gewinnen, wende ich mich an Sie mit der Anfrage, ob es nicht, am besten in der ersten Hälfte des März 1934, möglich sein wärde, einige Vorträge uber Themata aus meinen Reisen und Studien zu halten. Wie Sie wissen, habe ich mit Hedin, dessen Buch uber Jehol Sie so sympathisch besprochen haben, lange zusammen ge- arbeitet. Unser gemeinsamer Freund Montell könnte gewiss leicht im Zusammenwirken mit Ihnen, hochverehrter Herr Professor, solche Themen angeben, die fär ein schwedisches Publikum be- sonders geeignet wären. Und Zwar muss ich mit Bedauern zugeben, dass meine Kenntnisse Ihrer schönen Muttersprache nicht aus- reichen, in schwedischer Sprache vorzutragen, und engliseh wäirde ich es nur notgedrungen tun. Aber ich weiss ja, dass die Kenntnis des Deutschen so weit verbreitet ist, dass mein Vorschlag an den sprachlichen Schwierigkeiten nicht scheitern wirde. Darf ich Sie nun, sehr verehrter Herr Professor, bitten, mir auch diesmal Ihre hilfreiche Hand zu bieten ? Mit den besten Empfehlungen an Sie und Ihre hochver- ehrte Frau Gemahlin nebst freundlichen Grässen an Herrn Dr. Palmgren bin ich Ihr sehr ergebener
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